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> Familienabend - Ein erfolgreiches Jubiläumsjahr geht zu Ende
> Enthüllung der Volkschor Erinnerungstafel
> Das Jubiläumskonzert des Volkschors
> Die Volkschor (B)Engel in der Rhön
> Die Volkschorfrauen in Weinheim an der Bergstraße
> Herrentour des VCN im September 2012
> Das Treffen der "Löffler-Chöre"
> Das war die Champions-League der Stimmen
> Das Bündnis zum Vatertag: Gäste - Volkschor - Wettergott - Hühner
> Der Volkschor unterwegs in den Mai
> Klangerlebnis in der Rodenbachhalle
> Jahreshauptversammlung
> 125 Jahre Volkschor Niederrodenbach
> Närrisch gesungen, hat gut geklungen!
> Volkschor Winterwanderung
> Rauschende Ballnacht in der Rodenbachhalle

4 Rückblick 2009
4 Rückblick 2011
4 Rückblick 2012
Rauschende Ballnacht in der Rodenbachhalle

Mit einem festlichen Silvesterball gelang dem Volkschor Niederrodenbach ein furioser Start in sein Jubiläumsjahr. 2012 feiert dieser Rodenbacher Traditionsverein sein 125 jähriges Vereinsjubiläum und den 10. Geburtstag seines Frauenchores. Dies war der Anlass, das Freunde und Mitglieder des Vereins zu diesem einmaligen Event in die Rodenbachhalle geladen wurden. Die Gäste erwartete ein dem Anlass entsprechendes Ambiente. Die Tische waren festlich gedeckt, die Kerzen angezündet und der Blumenschmuck von Marion Strutt fand besonderen Beifall.

Nach dem Empfang mit einem Gläschen Sekt startete eine „rauschende Ballnacht“. Der erste Vorsitzende, Volker Bingel, begrüßte die Anwesenden und stellte die Musiker der Band EXTRA3XL um die Sängerin Alex vor. Sie waren aus dem Raum Ostwestfalen/Lippe angereist und begleiteten hervorragend durch die Nacht. Die Bewirtung des Abends übernahm das Team der „Gut Stubb“ um Wolfgang Knapp, der mit Zubereitung und Präsentation des festlichen Gala-Büfetts für das kulinarische Highlight des Abends gesorgt hat. Nachdem sich nun die Gäste an dem tollen Buffet verköstigt hatten, stieg die erste Programmrakete auf Magic Charles - alias Olaf Scharlemann - der das Publikum mit seinen Zaubertricks begeisterte.

Salopp vorgetragen, eben ein Profi, und die Lacher waren ganz auf seiner Seite. Nach dem musikalisch untermalten Dessert trat Magic Charles erneut auf die Bühne, diesmal in der Rolle eines grandiosen Bauchredners (siehe Bild). Spätestens da war keine Zeit mehr für Traurigkeit. Mit seinem Programm hatte er bereits in der „großen Zaubernacht in Darmstadt“ nur ganz knapp den ersten Platz verfehlt. Die Gäste konnten sich von dieser Klasse sehr schnell überzeugen. Das „Bauchredner-Üben“ mit zwei Gästen aus dem Saal brachte selbigen zum Kochen.

Die beiden letzten Stunden bis Mitternacht begleitete mit flotter Tanzmusik die Band Extra3XL.
Im Wechsel mit Verschnaufpausen ging auch diese Zeit wie im Fluge vorbei. Kurz vor Mitternacht wurde das alte Jahr ausgezählt und pünktlich Schlag Zwölf Uhr das neue Jahr 2012 eingeläutet. Der ein oder andere Gast hat anschließend die Gäste mit einem Feuerwerk vor der Halle unterhalten, wo Frau und Mann angeregt das neue Jahr begrüßt haben. In der Zwischenzeit hatte das Team Knapp bereits das Buffet mit einer klassischen Gulaschsuppe bestückt und man konnte es sich noch einmal gut schmecken lassen und frisch gestärkt das Tanzbein zu den Klängen von EXTRA3XL schwingen, die von den Gästen erst um 3.00 Uhr morgens von der Bühne gelassen wurden. Die letzten Gäste gingen - als der Morgen kam. Es war ein wunderschönes Fest.
Ein Dank geht noch mal an Alle, die diese schöne Silvesternacht mitgestalteten.
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Volkschor Winterwanderung

Am Samstag den 14.01.12 starteten wir unsere Winterwanderung am Bürgerhaus in Niederrodenbach. Zunächst ging es bei trockenem Wetter mit ca. 35 Volkschor Männer und Frauen in Richtung Schützenhaus und von dort „feuchten“ und flotten Schrittes, vorbei am alten Steinbruch und Bauer Römer entlang der Niederrodenbacher Ortslinie, zum Spielplatz. Hier hatte bereits ein „Frauenteam“ gewisse flüssige Schmankerl bereitgestellt, denen die Gesellschaft munter zusprach. Von Innen erwärmt und mit einem „Danke“ auf den Lippen, ging es nun auf direktem Wege zu unserem Endziel, dem Vereinsgelände des Geflügelzucht-vereins in Niederrodenbach.

Hier erwarteten uns einige „direkt Läufer“, aber auch ein gut eingespieltes Bewirtungsteam der „Hühner“. Neben guten Getränken, standen zunächst hervorragend vorbereitete Fischspezialitäten unseres „Anglerteams“ Waldemar und Ingrid, auf dem Speiseplan. Nachdem wir uns alle gestärkt und mit diversen weichen und harten Getränken in Schwung gebracht hatten, kamen die Sängerinnen und Sänger langsam aber sicher auf Touren. Als Resümee kann man wieder einmal feststellen Feiern beim Volkschor bringt immer wieder Spaß und Freude (siehe Bild).

Wir sagen noch mal vielen Dank an Alle die an diesen Abend dabei waren und so schön gestalteten. Auch an unseren Orgaausschuss, und hier besonders an das „Anglerteam“, sowie die Bedienungsmannschaft der „Hühner“ geht ein besonderer Dank. Mit einer Beteiligung von über 50 VC-Frauen und Männern war diese Wanderung wieder ein voller Erfolg.
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Närrisch gesungen, hat gut geklungen!

So schnell ist ein Jahr vorbei und wieder ist Fasenacht beim VCN. Zur närrischen Gesangsstunde hatte der Volkschor Niederrodenbach Sängerinnen und Sänger, Freunde und Förderer zu seiner närrischen Chorprobe am 04.02.2012 gebeten. Bevor es zum Einsingen ging begrüßte zunächst unser „Old Schmetterbass“, Volker der Erste, die zahlreich erschienene Sängerschar und lud zu einem reichhaltigen Imbiss ein. Frisch gestärkt konnte nun unser neuer Chorleiter „Reinhard, der Heißblütige“ zum Einsingen aufmuntern und animieren. Thomas hätte seine helle Sangesfreude an diesem würdigen Vertreter gehabt. Sodann gab sich ein leidgeprüftes Ehepaar ein Stelldichein, Ellen Müller und Maria Arnts brachten mit frischem Schwung das Narrenschiff auf Fahrt, alltägliches Ehe-Einerlei kann durchaus erheiternd sein.

Reinhard, der mittlerweile in die Rolle des Moderators geschlüpft war, konnte nun mit Witz und Humor die Umbauphase für den WC - Sketch verkürzen. Die „Putzfrauen vom VCN“ Ulla und Vera, hatten von der Mühsal ihres Geschäftes zu berichten, trefflich vorgetragen von den Toiletten-nutzerinnen Jutta und Margit mit typischen Frauenthemen. Elke, Regina und Ellen, hervorragend in die Männerollen geschlüpft, hatten den Selbigen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Finger geschaut, was die Sängerschar mit heftigem Applaus honorierte. Lothar, unser Pianist Kronenberger, hatte hierzu die Finger auf den Tasten. Nun musste erst einmal Luft geholt werden vom Lachen und auch eine Zigarette vor der Tür war möglich.

Langsam wurde es nun Zeit für „Mathilde und Bernd“. Unser leidgeprüftes Ehepaar, wunderbar dargestellt von Elke und Regina, hatte wieder einiges Ungereimtes vom verflossenen Jahr zu berichten. Herrlich untermalt mit Witz und Gestik, einfach gut. Zeit zum Tanzen. Kaum war der Anfang gemacht schob sich der Lindwurm der Polonaise durch den Saal und alle Räumlichkeiten. Ein kleiner Imbiss, ein munterer Schwatz, danach nahm man wieder Platz. Reinhard hatte alle Hände voll zu tun um die Bütt, gefüllt mit einem Pechvogel, auf die Bühne zu hieven. Unser „Volker der Erste“ berichtete von Dingen die schief gehen, ob im Urlaub, ob im Garten, der Fehlerteufel tut überall warten. Dies musste auch Volker erleben und tat gekonnt hiervon berichten. Zum Glück kann ja beim Lachen „fast“ nichts schief gehen.

So kroch langsam der Zeiger gegen Zwölf und die Stimmung zum Höhepunkt. Vom Staatstheater Belarus aus Minsk gastierte das berühmte „Ballett vom Bolschoi“ Zu Klängen von Johann Strauss, hatte Petra ein phantastisches Männerballett arrangiert. Peter, Norbert, Ralf und Klaus hatten ihre liebe Mühe den Schwan Martin am Boden zu halten und die Narrenschar ihre Last mit den strapazierten Lachmuskeln. Mittlerweile war der neue Tag angebrochen das offizielle Programm zu Ende. Wer nun keine Lust mehr zum Sitzen hatte konnte das Tanzbein schwingen. Am Buffet war immer noch ein Häppchen zu ergattern und das Fass wird beim Volkchor niemals leer. So bleibt wie immer, und gerade deshalb, all jenen zu Danken die für den schönen Abend mit ihrem Engagement, ihren Ideen und ihrem Einsatz Sorge getragen haben.
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125 Jahre Volkschor Niederrodenbach

Feierlicher Kommersabend mit vielen Ehrengästen
In der festlich gestalteten Rodenbachhalle begrüßte der Volkschor am Samstagabend zunächst in der Person des 1. Vorsitzenden Volker Bingel, seine geladenen Ehrengäste, darunter Landrat Erich Pipa die Abgeordneten Dr. Sascha Raabe (MdB) und Alexander Noll (MDL), Bürgermeister Klaus Schejna, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Walter Geppert, den Präsidenten des Hessischen Chorverbandes Michael Neigert, Altbürgermeister Karlheinz Seikel, als Vertreter der Rodenbacher Kirchengemeinden Pater James und Pfarrer Wolf, zahlreiche Vertreter von Vereinen aus Rodenbach und der Region, Vertreter der in der Gemeindevertretung vertretenden Parteien und Vertreter der Presse sowie viele fördernden Mitglieder und Freunde des Volkschors.

Die beiden Chöre begrüßten danach gemeinsam mit einem feierlichen Liedvortrag des – Vater Unser- von Gotthilf Fischer, die geladenen Gäste. Mit weiteren Worten schilderte dann V. Bingel die Anfänge des Gesangs in Niederrodenbach und die lange Tradition des Gesangs in Niederrodenbach sowie sich im Februar 1887 ca. 30 junge Männer zusammen fanden um den Gesangverein „Sängerlust“ zu gründen, aus dem der Volkschor später hervorging. 125 Jahre Volkschor Niederrodenbach, steht für eine lange und wechselhafte Geschichte. Diese Tradition hat es verdient weiterhin gepflegt und auch gelebt zu werden. Eine lebendige Tradition muss sich aber auch weiterentwickeln, um in der jeweiligen Gegenwart Bestand zu haben. Sonst stirbt sie aus – wird nur noch nostalgisch beschrieben und landet - wenn sie Glück hat - in einer Ecke des Heimatmuseums.

Mit seinen Konzertveranstaltungen hier in Rodenbach, den zahlreichen Konzertreisen ins In- und Ausland und seinen Festveranstaltungen war und ist der Volkschor präsent und hat sich zu einer festen Größe im kulturellen und gesellschaftlichen Leben unserer Gemeinde entwickelt. Er erfüllt damit sicher auch eine wichtige Funktion in Rodenbach. Hinter dieser 125jährigen Vereins-geschichte stehen hunderte von Personen und Persönlichkeiten die diesen Verein über die Zeit hinweg getragen und geprägt haben. Für sie – und für Ihre Familien – ist der Volkschor ein Teil der eigenen Biographie geworden und für sie war und ist der Volkschor ein wichtiger Teil des Alltags. Der Volkschor bedeutet für sie Spaß und Freude – Begegnung und Geselligkeit - schöne Erlebnisse und Freundschaften. Es wurden immer wieder Entscheidungen getroffen, die von einer breiten Basis getragen wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Frauenchor, dessen 10 jähriges Bestehen wir heute feiern können. Der Ausspruch ist bekannt - wer nicht mit der Zeit geht – der geht mit der Zeit. All jene, die in den vergangenen Jahrzehnten im Volkschor Verantwortung getragen haben, haben diese Weisheit beherzigt. Das ist auch ein Grund dafür, dass in der heutigen Feierstunde nicht intensiver auf die Chronik eingegangen wird. Diese kann man ausführlich in der Festschrift nachlesen. Der VC ist stolz auf seine Tradition und seine positive Entwicklungen und Veränderungen. Aber - bei allem Wandel - gewisse Dinge sind beim Volkschor unverändert.
Der Gesang – und die Freude daran - und der Spaß am Feiern. Letzterem- dem Feiern- wurde dann der entsprechende Raum geboten.

Zuerst ergriff Landrat Erich Pipa das Wort, in dem er dem Volkschor zu seinem Doppel-Jubiläum,
auch im Namen des Kreisausschusses, gratulierte. In seinen weiteren Ausführungen stellte er viele parallelen in der Entwicklung des Vereinslebens und der Politik über viele Jahrzehnte fest. Er bedankte sich für das soziale Engagement des VC, u.a. für das Benefizkonzert für Haiti und vieles mehr. Als Vision könne er sich in der Zukunft einen „Europachor“ mit Mitgliedern aus allen Ländern vorstellen. Bürgermeister Klaus Schejna gratulierte dem VC auch im Namen des Gemeindevorstandes und stellte fest, das der VC ein wichtiger Bestandteil der Rodenbacher Kulturszene ist, aber auch maßgebend für das ausrichten des traditionell Spargelfest Verantwortung trug. MdB und ehemaliger Bürgermeister von Rodenbach Dr. Sascha Raabe gratulierte dem VC für sein musikalisches wirken über die vielen Jahrzehnte. Er stellte dabei fest, das auch an den Schulen der Gesang wieder einen höheren Stellenwert geniest und hob dabei die tollen Werbeaktionen des VC in der Vergangenheit hervor. Der FDP Abgeordnete Alexander Noll gratulierte dem VC zu seiner „Lebensenergie“, denn in der 125 jährigen Geschichte, mit zwei Weltkriegen, habe der Verein es immer wieder geschafft sich mit den Zeiten zu verändern und weiter zu entwickeln. Der Präsidenten des Hessischen Chorverbandes Michael Neigert gratulierte dem VC zu seinem 125 jährigen Jubiläum im Namen des Hessischen Chorverbandes und im Namen des Präsidenten des Deutschen Chorverbandes Dr. Henning Scharf. Er überreichte dabei die Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes zum 125 jährigen Jubiläum des Volkschors.

In Abstimmung untereinander gratulierte Pfarrer Wolf im Namen der beiden Konfessionen und stellte dabei fest – die Stimme ist das Instrument der Menschen-. Für die sich wiederholenden musikalischen Auftritte in beiden Kirchen dankte er dem VC und sprach die Hoffnung aus, dass weitere Auftritte in der Zukunft erfolgen. Danach gratulierte Martin Scharlau im Namen der Rodenbacher Vereine dem VC. Der VC steht für Innovation und Kooperation in der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und hier besonders bei der Ausrichtung des Spargelfestes. Weitere Gratulanten waren Klaus Barthel vom VdK Ortsverband Rodenbach und Thorsten Spratler von der Sparkasse Hanau, welcher zum Schluss feststellte „Ein schöner Gesang ist besser als viel Gerede.“

Im Anschluss bedankte sich V. Bingel im Namen des VC Niederrodenbach bei allen die sich im Verlauf des Abends so wohlwollend geäußert haben – und natürlich für die vielen Geschenke. Ein „Danke schön“ ging danach an alle, die zu dem gelungenen Abend beigetragen haben. Zum offiziellen Abschluss bedankten sich die beiden Chöre musikalisch, der Frauenchor mit „The Rose“ von Amanda McBroom, der Männerchor mit dem „Abendfrieden“ von Franz Schubert und letztlich gemeinsam mit dem stimmungsvollen „Amacing Grace“. Im Anschuss feierten die Gäste und viele Volkschormitglieder bei flüssiger und fester Nahrung bis spät in die Nacht.
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Jahreshauptversammlung des Volkschores

Ein erlebnisreiches Jahr 2011 ist vorüber
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 02.04.2012 fanden sich wieder zahlreiche Mitglieder des Volkschores ein, obwohl keine Neuwahlen des Vorstandes anstanden. In seiner Begrüßungs-rede dankte der erste Vorsitzende, Volker Bingel, allen Anwesenden für ihr Erscheinen und lobte alle Sängerinnen und Sänger für ihr besonderes Engagement im letzten Jahr. In einer Gedenk-minute gedachte die Versammlung der im Jahre 2011/12 verstorbenen Mitglieder. Zu der in den Medien bekannt gegebenen und erneut vorgelegten Tagesordnung lagen keine Ergänzungsanträge vor. Auf Beschluss der Versammlung wurde auf das verlesen des Protokolls der letzten Jahres-hauptversammlung verzichtet. So folgte direkt der Geschäftsbericht des ersten Vorsitzenden. Dieser umriss nochmals die Ereignisse des zurückliegenden Jahres 2011 und hob dabei vor allem die Aktivität beim letzten Spargelfest und dem erstmaligen ausrichten des „Vatertages“ bei den Hühnern hervor, ein voller Erfolg.

Zahlreiche Termine, darunter musikalische Ständchen zu den unterschiedlichsten Anlässen, Einsätze bei der Coelze-Karnevalssitzung , Närrische Gesangstunde, Frauen- und Herrentour, Mai- und Winterwanderungen, der Familienabend, unser schönes Kirchenkonzert mit unserem neuen Dirigenten Thomas Löffler und zum Abschluss des Jahres bzw. Beginn des Jubiläumsjahres „der Silvesterball“. Diese Aktivitäten sind ein Beweis für die Vitalität des Vereines. Sein Dank für die in diesem Zusammenhang geleisteten Arbeitsstunden zollte er dem Vorstand, dem Organisations-ausschuss, sowie allen fördernden und aktiven Mitgliedern und den vielen freiwilligen Helfern, die mit ihrem selbstlosen Einsatz bei allen Veranstaltungen einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet hatten.

Mit einer kurzen voraus Blick in unser bereits begonnenes Jubiläumsjahr beendet V. Bingel seinen
Geschäftsbericht. Die Billigung des Geschäftsberichtes machte dann den Weg frei für den nächsten Tagesordnungspunkt, den Kassenbericht des ersten Kassierers Helmut Hahn. Hier konnten wiederum geordnete Finanzen offen gelegt und von den Revisoren testiert werden. Nach einem Dankeschön an den Kassierer konnte der gesamte Vorstand auf Antrag der Revisoren entlastet werden. Bei dem nächsten Tagesordnungspunkt wurde eine bereits letztes Jahr beschlossene Satzungsänderung auf Grund eines Einwandes des Amtsgerichts leicht verändert einstimmig erneut beschlossen. Bezüglich der Ausrichtung des Spargelfestes stimmte die Versammlung ab und beschloss in zwei Beschlüssen:

·

Das Spargelfest wird in der bisherigen Form vom Volkschor Niederrodenbach nicht mehr

ausgerichtet.

·

Sollte in der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und der Gemeinde Rodenbach in Zukunft ein

neues Konzept für das Spargelfest erarbeitet werden können, ist der Volkschor bereit mittel eines erneuten Vereinsbeschlusses sich wieder an dem Spargelfest zu beteiligen.


Danach erfolgten die Neuwahl einer neuen Revisorin –Martina Eichhöfer- und eines Ersatzrevisors -Hartmut Kolb-, da Petra Peter als Revisorin ausschied. Nach erfolgter Wahl stellte V. Bingel der Versammlung das diesjährige Jahresprogramm vor, wobei die Jubiläumsveranstaltungen in diesem Jahr dominieren. Der bereits stattgefundene Festkommers zum 125 jährigen bestehen des Volkschors, war, wie von allen Seiten bestätigt, ein voller Erfolg. Weiterhin veranstaltet der VC wieder an Himmelfahrt bei den „Hühnern“ den Vatertag. Zum Schluss wurde unter „Verschiedenes“ die kleinen und großen Wünsche vorgetragen. Ein gemeinschaftlicher Besuch des Deutschen Chorfestes in Frankfurt wurde diskutiert aber nicht beschlossen. Für das Jahr 2013 besteht ein allgemeines Interesse, wieder einen größeren Vereinsausflug zu planen. Mit einem Aufruf an alle Mitglieder, die vor uns liegenden Aufgaben gemeinsam anzugehen, beendete der 1. Vorsitzende die Jahreshauptversammlung.
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Klangerlebnis in der Rodenbachhalle

Volkschor präsentiert erstklassige Chöre aus der Region
Der Volkschor Niederrodenbach, der in diesem Jahr sein 125-Jähriges Bestehen feiert, veranstaltet in seinem Jubiläumsjahr eine Reihe von attraktiven Chorkonzerten. Mit seinem „Konzert mit Gästen“ wurde diese Veranstaltungsreihe eindrucksvoll eröffnet. Wie der Vorsitzende des Volkschors, Volker Bingel, in seiner Begrüßung erläuterte, möchte der Verein in diesen Konzerten dem Publikum die Vielfalt und die hohe Qualität des heutigen Chorgesangs nahe bringen und Chöre auf der Rodenbacher Konzertbühne präsentieren, die dort bisher nur selten – oder sogar noch nie zu hören waren.

Zum ersten dieser Konzerte hatte sich der Volkschor illustere Gäste aus der Region geladen und alle drei Spitzenchöre sind dieser Einladung gerne gefolgt. So sorgten an diesem Abend neben den beiden Chorformationen des Gastgebers der Frauenchor des Gesangverein „Eintracht 1904“ e.V. Rothenbergen unter der Leitung von Chorleiter Dr. Andreas Rink, der Männerchor 1891 Somborn e.V. unter der Leitung von Musikdirektor Dr. Martin Trageser und der Gesangverein „HARMONIE“ 1879 Bernbach e.V. unter der Leitung von Chorleiter Matthias Schmitt für ein musikalisches Erlebnis der besonderen Klasse. Der Abend wurde unter der Leitung von Chorleiter Thomas Löffler von den Chören des Gastgebers eröffnet, bevor der Frauenchor aus Rothenbergen mit einem erlesenen Reigen von 6 internationalen Volksliedern die Zuhörer begeisterte und danach mit tosendem Applaus in die Pause entlassen wurde.

Der zweite Teil des Konzertes wurde wieder vom Volkschor, diesmal in seiner gemischten Formation eröffnet. Es folgten die beiden Gäste aus dem Freigericht. Der Männerchor 1891 Somborn und die HARMONIE 1879 Bernbach, die sich derzeit beide in der Vorbereitung auf hochkarätige Chorwettbewerbe vorbereiten, präsentierten in hervorragender Weise Teile Ihrer höchst anspruchsvollen Wettbewerbsliteratur. Beide Chöre brannten mit zusammen 15 internationalen Chorwerken in der Rodenbachhalle ein musikalisches Feuerwerk ab, dass das Publikum zu lang anhaltendem Applaus animierte. Beide Chöre – die trotz der räumliche Nähe – nur selten gemeinsam auf einer Bühne stehen, nutzten die Gelegenheit und beendeten den Abend zur Freude der Besucher mit einem gemeinsamen Abschlusschor. Der Vorsitzende des Volkschors bedankte sich bei allen Beteiligten für den gelungen Auftakt der Rodenbacher Konzertreihe und lud die Gäste gleich zu einem weiteren einmaligen Gesangserlebnis ein.

Am 31.Mai begrüßt der Volkschor an gleicher Stellen mit dem Schwedischen Kammerchor, dem Kammerchor Vocale Neuburg aus Österreich und dem Frankfurter Kammerchor gleich drei internationale Spitzenchöre in Rodenbach. Ein begeistertes Publikum macht sich nach diesem gelungenen Abend auf den Heimweg und viele sind wohl auf den „Geschmack nach Mehr“ gekommen, denn die ersten Karten für das Kammerchorkonzert am 31.05.2012 – für das der Vorverkauf an diesem Abend begann – wurden bereits verkauft.
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Der Volkschor unterwegs in den Mai

Unsere diesjährige Wanderung in den Mai führte uns, ca. 70 Mitglieder und Freunde, zunächst Richtung Bahnhof und dann in einem großen Bogen Richtung Nolteseen und dort in das Vereinsheim des ASV34. Hier wurden wir mit gewohnter Gastlichkeit herzlich begrüßt und vor allem Waldemar lag mit seinen geräucherten Forellen auf der Lauer. Schnell versorgten wir uns mit guten gegrillten Speisen und Getränken. Danach starteten wir in froher Runde und guten Gesprächen in den Abend. Leider wurde unser Dirigent schon vor der Walpurgisnacht von einer Hexe in den Rücken getreten, sodass er leider nicht kommen konnte. Später steigerte sich die Stimmung bis es dann lange nach Mitternacht die letzten Teilnehmer nach Hause zog. Zum Schluss nochmals vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer dieses gelungenen Ausflugs!
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Das Bündnis zum Vatertag:
Gäste - Volkschor – Wettergott – Hühner

Dank „Euch“ liebe Gäste, wurde der diesjährige Vatertag zu einer tollen „Feier“, mit all seinen versprochenen Zutaten.
Die angenehme Umgebung, die nette Atmosphäre und die zünftigen kulinarischen Angebote
begeisterten dabei nicht nur „wanderfreudige Väter“, sondern machten das Gelände unterhalb des Bauhofs zum Treffpunkt von Freunden und Familien.
Alle positiven Vorhersagen trafen ein und wurden sogar noch übertroffen.
Wir danken nochmals allen Beteiligten, als Gast oder Helfer(innen) und hier auch besonders dem Geflügelzuchtverein, mit dessen entgegen kommen dieses Fest ermöglicht wurde.

Der Volkschor hatte eingeladen – und wenn Sie dabei waren, kann es nur ein schöner Tag gewesen sein, Danke.
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Das war die Champions-League der Stimmen

Im Rahmen seiner Geburtstagsveranstaltungen „125 Jahre Volkschor Niederrodenbach“ stand am Donnerstagabend das Gipfeltreffen der Stimmen an. Dank der Kontakte des vor eineinhalb Jahren kurzzeitig verpflichteten Projekt- und Chorleiters Martin Winkler, war es gelungen diese drei Ausnahme Chöre zum Geburtstag nach Rodenbach einzuladen. Der Frankfurter Kammerchor unter der Leitung von Prof. Wolfgang Schäfer, der Kammerchor Vocale Neuburg (Österreich-Vorarlberg) unter der Leitung von Oskar Egle und der Schwedische Kammerchor (Göteborg) der auf der schwedischen Hochzeit von Prinzessin Victoria und Daniel sang, unter der Leitung von Simon Phipps, brannten an diesem Abend ein Feuerwerk der Chormusik auf hohem Niveau ab.

Den Auftakt machte der erst im Jahr 2008 gegründete Frankfurter Kammerchor, dessen Mitglieder
sich zumeist aus ehemaligen Studenten der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zusammensetzt. Mit einer Topleistung begeisterten sie die Zuhörer mit geistlicher Chormusik aus allen Epochen. Im Einzelnen waren dies von G.P. da Palestrina das „ Sicut cervus desiderat“, von Bo Hansen „Lighten mine Eyes“, von Albert Becker das „Kommet her zu mir“, von Stroope das „The conversion of Saul“ und von Johann Herrmann Schein das „Nun danket alle Gott“.

Zu allen Vorträgen erhielt das begeisterte Publikum von Schäfer entsprechende Hintergrund-informationen. Es folgte der Kammerchor Vocale Neuburg, der laut Martin Winkler, unter seinem Dirigenten Oskar Edge eine hervorragende chorische Entwicklung genommen hat. Dies bewiesen die Sängerinnen und Sänger dann mit „Tu Es Petrus“ (Palestrina), Ubi Caritas (Dubra) und dem wunderschön intonierten „Ehre sei Gott“ von Mendelsohn.

Im Anschluss daran betrat der schwedische Kammerchor „Svenska Kammarkören“ unter der Leitung seines Dirigenten Simon Phipps die Bühne (siehe Bild). Nachdem sie bereits vor 4 Jahren bei einem Gastspiel in Deutschland ihre tollen Stimmen erklingen ließen, kamen dieses mal die Rodenbacher Zuhörer in den Genuss der folgenden Werke. Darunter befand sich auch eine Komposition des in Skandinavien bekannten und geschätzten Komponisten Arvo Pärt. Die Sicherheit und das Klangvermögen des Chores wurde besonders beim ersten Stück deutlich, bei welchem ein Drittel des Chors auf der Zuschauerempore stand und der restliche Chor auf der Bühne intonierte. Das phantastische Piano und Pianissimo Singen wurde in Reinkultur präsentiert. Nach der Pause betraten zunächst die Österreicher erneut die Bühne und gewährten einen Einblick in ihr weltliches Repertoire. Über „Es waren zwei Königskinder“ von Max Reger, „Loch Lomond“ einem schottischen Volkslied, „Butterfly“ von einer finnischen Komponistin und schließlich dem Spiritual
„Wad in the Water“ gelang es dem Chor das Publikum zu einem donnerten Applaus heraus-zufordern. Schließlich zeigte der Schwedische Kammerchor mit wunderschönen Volksliedern, wie etwa „Uti Var Hage“ (Alfven) oder auch einem norwegischen Volkslied, in dem es um einen faulen Hahn geht und dessen Hühner von einem Fuchs gefressen wurden.

Zum Abschuss umringten die 3 Chöre gemeinsam das Publikum und ließen unter der Leitung von Martin Winkler noch mal mit einem Abendlied stimmgewaltig die Schönheit der Chormusik erklingen. Zum Schluss dankte Volker Bingel allen Teilnehmern für dieses phantastische Konzert und wünschte allen einen guten nach Hause weg. Einen besonderen Dank geht noch mal an alle Besucher, Helfer und Gastgeber der schwedischen Chormitglieder, die diese Veranstaltung für den Volkschor so Erfolgreich machte.
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Das Treffen der "Löffler-Chöre"

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen des Volkschors Niederrodenbach trafen sich die Löffler – Chöre zum „kennen lernen“. Die Chöre des Dirigenten Thomas Löffler musizieren dazu am Samstag gemeinsam in der Rodenbachhalle. Wie der Vorsitzende des Volkschors, Volker Bingel, in seiner Begrüßung erläuterte, möchte der Verein mit seinen Chorveranstaltungen dem Publikum die Vielfalt des heutigen Chorgesangs nahe bringen und Chöre auf der Rodenbacher Konzertbühne präsentieren, die dort bisher nur selten – oder sogar noch nie zu hören waren.

So sorgten an diesem Abend neben den beiden Chorformationen des Gastgebers, der Männerchor der Sängervereinigung Weilbach,  der gemischte Chor der GV Germania Bischofsheim (Mainz), die Sängervereinigung  Geislitz mit seinen 2 Formationen dem Männerchor und Cantate, dem jungen Chor, sowie der Männerchor der Tonblüte Albstadt für ein musikalisches Erlebnis. Der Abend wurde unter der Leitung von Chorleiter Thomas Löffler von den Chören des Gastgebers eröffnet, bevor unter seiner Leitung die Chöre von Weilbach und Bischofsheim ihre anspruchsvollen Beiträge ertönen ließen.

Der zweite Teil des Konzertes wurde von dem Männerchor Geislitz eröffnet, welcher in diesem Jahr sein 120jähriges Jubiläum feiert. Danach ertönten die Stimmen der gemischten Formation des Volkschors Niederrodenbach und die kräftigen Männerstimmen der Tonblüte Albstadt. Es folgte ein Auftritt der besonderen Art, denn, die Männerchöre der SV Geislitz und der Tonblüte Albstadt standen sich in früheren Jahren oft als Wettbewerber gegenüber. In der Rodenbachhalle traten sie nun unter der Leitung ihres Dirigenten Thomas Löffler erstmals gemeinsam auf und begeisterten das Publikum.

Zum Abschuss des Abends brachte der vor knapp 20 Jahren gegründeten „Junge Chor“ – jetzt Cantate Geislitz die Zuhörer in jeder Beziehung so in „Schwung“, sodass diese mit tosendem Applaus und Zugabe rufen die jungen Sängerinnen und Sänger zu mehrere Zugaben animierten.
Es waren zu diesem Anlass zahlreiche interessierte Zuhörer bei freiem Eintritt in die Rodenbachhalle gekommen und wurden dabei mit außergewöhnlichen Gesangsdarbietungen der Chöre belohnt. Ein schöner Aussage für alle die Musik lieben: „Lieber ein Ton im Ohr als ohne Musik durchs Leben gehen“. Der Vorsitzende des Volkschors bedankte sich bei allen Beteiligten und dabei besonders bei dem gemeinsamen Dirigenten Thomas Löffler für den gelungenen Abend. Mit einem Hinweis auf das Jubiläumskonzert am 3.November 2012 entließ er ein begeistertes Publikum aber auch unsere lieben Sangesfreunde, die sich danach auf den Heimweg machten oder in froher Runde noch ein Weilchen verbrachten.
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Herrentour des VCN im September 2012

In diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen für ein geselliges Beisammensein vom VCN etwas anderes ausgedacht, eine Herrentour mit Gesangseinlage, noch dazu im Dom zu Fulda. Hierzu hat man sich bei durchaus zufrieden stellender Witterung um 07:30Uhr mit dem altbewährtem Reiseunternehmen Dietz auf den Weg nach Kalbach gemacht. Ein kleiner ansprechenden Ort, unweit Neuhof gelegen. Hier hat man sich zu einem ordentlichen Frühstück im Landgasthof zum Adler eingefunden, bei welchem es an nichts mangelte. Thomas Löffler, unser Chorleiter, war ebenfalls zeitig eingetroffen und so konnten wir uns vor der Abfahrt nach Fulda erst einmal nach den Regeln der Kunst einsingen. Ein kleiner Zwischenfall, zum Glück ohne größere Folgen, hat unsere Abfahrt zwar etwas verzögert, aber um 11Uhr waren wir im Dom zu Fulda.

In zwei Gruppen aufgeteilt haben wir hier zunächst an einer kleinen Führung durch das sakrale Gemäuer teilgenommen um sodann unseren Sangesbeitrag zu Gehör zu bringen. „Sanctus“, von Franz Schubert gefolgt von Dimitri Bortniansky´s „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Domine Pacem“ von Jakob Christ und zu guter Letzt „My Lord, what a Morning“ von Lee Gillian. Wahrlich, was ein Morgen.

Im Anschluss an unseren Aufenthalt im Dom folgte sodann, unter bekannter Führung, ein Stadtrundgang, welcher so manch´ Interessantes für Ohr und Auge zu bieten hatte. Fulda hat seinen Reiz!

Nachdem sich die beiden Gruppen wieder am Bus eingefunden hatten sind wir zurück nach Kalbach gefahren und noch ein Stückchen weiter. Die Erhebung nennt sich Schwarzer Berg und bietet nicht nur einen herrlichen Blick auf die Berge der Rhön, allen voran die Wasserkuppe, nein, sie lädt auch zum Verweilen ein.

Eine ordentliche Schutzhütte, mehrere Sitzeinheiten nebst Feuerstelle, hier kann man es schon ein Weilchen aushalten. Der hier servierte Eintopf mit leckerem Kümmelbrot und natürlich der allseits beliebte Gerstensaft haben hier das ihrige dazugetan. Der Vollständigkeit halber seien Brötchen, Wasser und Cola auch erwähnt.

Lange hat es nicht gedauert und schon war einigermaßen trockenes Holz herbeigeschafft und ein kleines Lagerfeuer entfacht. So etwas macht nun einmal Spaß und die Männer jung. Womöglich war auch dieses Ereignis schuld daran, dass sich nachher wesentlich mehr Herren auf den Fußweg nach Kalbach gemacht haben als ursprünglich angenommen. Und Petrus hatte ein Einsehen, keine Tropfen, tolles Wetter für diesen Anlass.

Gegen 17Uhr haben wir uns dann wieder im Landgasthof eingefunden, trefflich bewirtet mit Pflaumenkuchen, Kaffee, Eis etc, eine schmackhafte Einstimmung für das Buffet, welches uns ab 18Uhr mit einer reichlichen Auswahl verwöhnt hat. Der Wirt, seine Gemahlin und die geschäftigen Seelen des Hauses haben gut und herzhaft zubereitet. Hierzu das herzhafte Bier vom Kreuzberg, man ist halt in der Rhön.

Mit viel Gesang, Witz und Spaß, informativen und auch ernsthaften Gesprächen sind wir sodann nach einer fröhlichen Busfahrt wohlbehalten gegen 22Uhr an der Rodenbachhalle angekommen. Es war ein schöner Tag.
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Die Volkschorfrauen in Weinheim an der Bergstraße

Im September starteten 35 Sängerinnen des Volkschors Niederrodenbach ihren diesjährigen Ausflug. Nach einem tollen Frühstücksbüffet mit Sektumtrunk, vorbereitet von Volker und Ehrhardt, fuhren wir gut gestärkt, nach Weinheim an der Bergstraße. Weinheim im Nordwesten Baden Württembergs und am Rande des Odenwaldes gelegen, ist ein wunderschönes, historisches Städtchen, dessen Wahrzeichen die Ruine Windeck und die Wachenburg sind.

Hier angekommen, teilten wir uns in drei Gruppen auf, um bei einer Stadtralley, die Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen und nebenbei viel Spaß beim Rundgang zu haben.
Neben dem kurpfälzischen Schloss, dem historischen Marktplatz und den noch gut erhaltenen Teilen der Stadtmauer mit dem Obertor und den drei Befestigungstürmen: der Blaue Hut, der Hexenturm und der Rote Turm, hat uns das Gerberbachviertel besonders gefallen. Dieses wunderschön, restaurierte, spätmittelalterliche Handwerksviertel ist wirklich sehr sehenswert. Aber auch der Schlosspark und hier besonders die uralten, teilweise exotischen Bäume, haben uns sehr beeindruckt.

Nachdem die fleißigen Sängerinnen alle Fragen nach bestem Wissen beantwortet hatten, gab es zur Belohnung für alle einen Eisgutschein. Nach 2 Stunden zur freien Verfügung, wo wir den Marktplatz und seine vielen Lokale erkundeten und allerlei Leckereien zu uns nahmen, gingen wir gemeinsam in den Sichtungspark Hermannshof. In diesem wunderschönen botanischen Park gab es einen weiteren Umtrunk und die ersten Lieder wurden angestimmt. Um 17:00 Uhr fuhren wir dann wieder Richtung Heimat und zu unserem Endziel: dem Weinhof Rack in Albstadt.

Dort nahmen wir Frauen, nach einer rituellen Händewaschung und dem Anlegen eines Schlabberlatzes, an einer rustikalen Tafel Platz. Und dann ging es richtig los. Bei unserem Spessarträuber-Mahl durften wir nur mit Messer und Fingern essen, der Holzlöffel wurde als Schlaginstrument zur Musikbegleitung und zum Applaudieren benutzt. Den Schnaps zum
Verdauen gab es direkt aus der Flasche, unter den strengen Augen des Räuberhauptmanns
Rudi Rack. Der Minnesänger und Geschichtenerzähler Andreas sorgte mit seinem Akkordeon
für gute Unterhaltung und so vergingen die Stunden wie im Fluge. Um Mitternacht hieß es
dann Abschied nehmen. Nach einer kleinen Irrfahrt über die Gemarkung Freigericht kamen wir nach einem wunderschönen Tag wieder in Rodenbach an.

Ein Dankeschön an Volker und Erhardt für das gute Frühstücksbüffet und an unsere Orga – Frauen, die diesen Tag so schön vorbereitet haben.
HÜ - 41

Die Volkschor (B)Engel in der Rhön

Am letzten Donnerstag war die Volkschor Wandergruppe (Männer) bei super - spezial Wetter auf großer Tour. Mittels eines gecharterten Busses, besetzt mit 29 wanderbereiten VC-Männern, ging es über Schlüchtern, Fulda nach Poppenhausen und von dort langsam aber sicher zur Frühstücksstation, dem Berggasthof „Zur Ebersburg“.

Dort angekommen bereiteten die Gastgeber zunächst ein gutes und kräftiges Frühstück, welches im nu, auf ein Minimum zusammen schrumpfte. Von innen gut versorgt ging es anschließend mit dem Bus zur Wasserkuppe. Da es noch etwas frisch war, trank man sich vor dem Start der Wanderung mit einigen „Klaren“ für den „steilen Auf- und Abstieg“, etwas Warm.

Bei schönstem Sonnenschein startete man den Gipfelsturm auf die 950m hohe Wasserkuppe, den höchsten Berg Hessens. An der Radarkuppel vorbei, erklommen die Wanderer das Fliegerdenkmal, welches an die gefallenen Piloten des 1.Weltkrieges erinnert. Bergab ging es dann in Richtung unseres Endziels. Zwischendurch genoss man die herrlichen Blicke in die schöne Rhönlandschaft.
Unterwegs wurden ein paar verbrauchte Kalorien in flüssiger Form nach getankt um dann flotten Schrittes zur sympathischen Wirtin des „Heckenhöfchens“, zu gelangen. Die „Fußkranken“ Wanderer hatten dabei mit Hilfe des Busses selbiges bereits erreicht. Auch hier war der Empfangen freundlich erreg. Schnell wurden die müden Wanderer zunächst mit flüssiger und danach mit guter Rhöner Nahrung versorgt. Nach etwas Feuerwasser und so, steigerte sich die Stimmung von Minute zu Minute. Die üblichen Verdächtigen brachten mit Witz und Spaß die Wanderer in Stimmung.

Mit vielen schönen und „schmutzigen“ Liedern wurde sogar die Wirtin etwas in Verlegenheit
gebracht. Leider ging auch dieser schöne Tag einmal zu ende. Nach einigen „Absackern“ und etwas wehmütig ging es direkt über Fulda und Schlüchtern wieder zurück nach Rodenbach.
Ein Erlebnisreicher und schöner Tag war vorbei. Dank noch mal an alle Organisatoren
und Flüssigkeitsspendern dieser schönen Wanderung.
KRUE - 42

Das Jubiläumskonzert des Volkschors

(Ein Jahr ist schnell vorüber...)

In seiner Konzertreihe zu seinem 125-jährigen bestehen hatte der Volkschor im Jubiläumsjahr keine Mühen gescheut. Mit diesem vierten, das Jubiläumsjahr abschließenden Konzert,
stellten sich die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Thomas Löffler und der gekonnten Begleitung von Alexander Reuter am Flügel ihrem Publikum vor.
Auch prominente Gäste wie Bürgermeister Klaus Schejna, der Vorsitzender der Gemeindevertretung Walter Geppert, der erste Beigeordnete der Gemeinde Helmut Schwind, sowie als Vertreter des Hessischen Chorverbandes Präsident M. Neigart und Vizepräsident G. Schubert konnten von V. Bingel zu Beginn begrüßt werden.
Der erste Teil war der geistlichen Chorliteratur  aus dem Barock und der Romantik aber auch der Moderne gewidmet. Neben dem andächtigen „Ave Maria“ zeigte sich der Frauenchor von seiner schwungvollen Seite und ließ die beiden Spirituals „Heaven, heaven“ und „Alleluja“ a` capella erklingen. Der Männerchor sang danach dezent  „Sanctus“ von Franz Schubert und vollstimmig das
„Domine Pacem“ von J. Christ. Mit weiterer schöner geistlicher Literatur wie “Stern auf den ich schaue“ und „My Lord what a morning“ vorgetragen vom Männerchor, sowie „Hail, holy Queen“
vom Frauenchor  konnten sie den interessierten Besuchern ihr breites Spektrum der geistlichen
Literatur präsentieren.
In der gemischten Formation erfreute der Chor mit dem Spirituale „Let us break bread“ und dem geistlichen Satz „Lobet den Herrn der Welt“ von Henry Purcell die begeisterten Zuhörer.
 Dass der Volkschor Niederrodenbach mit Thomas Löffler nicht nur einen engagierten Dirigenten hat, sondern gleichzeitig auch einen ausgebildeten Tenor, kam in diesem Jubiläumskonzert zum tragen. Aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn und aus Dvoraks „Biblische Lieder“ sang  er seine Arien und erfreute die Besucher mit seinem kantablen und lyrischen Tenor.
Mit einem harmonisch abwechslungsreichen Satz des Volksliedes „Zum Tanze da geht ein Mädel“
und „Sonntag“ von Johannes Brahms  leitete der Frauenchor den zweiten des Konzerts ein, bevor
dann der Männerchor mit dem „Abendfrieden“ von Franz Schubert, „Zum Rundtanz“ und der lebhaften, kroatischen Weise „Mala Moja“ in einem Satz von A. Kempkens in den weltlichen Teil
einführte. Sehr schön interpretierte danach der Tenor T. Löffler den „Atlas“ aus Schuberts
Schwanengesang und stellte die Arie dabei stimmlich und im Ausdruck überzeugen dar. Ebenfalls
vortrefflich bot Löffler aus dem Broadway Musical „Knickerbocker Holidays“ von Kurt Weil den „Septembersong“ dar, in welchem er  seine angenehme Musicalstimme ertönen ließ.
 Mit dem populären Song „Goodnight, sweathart goodnight“, dem Lied der Münchener Freiheit „Solang man Träume noch Leben kann“ und „The Rose“ von Bette Midler traten jeweils der Männer- und Frauenchor nochmals getrennt auf  die Bühne und stimmten dann mit der deutschen Fassung „Der Freundschaft Band“ gemeinsam das Finale ein.
Zum Abschluss des gelungenen Konzerts verlangte das Publikum noch eine Zugabe und wurde mit
dem feierlichen Gefangenenchor „Va pensiero“ aus Verdis Oper „Nabucco“ belohnt.
Zum Abschluss bedankte sich Volker Bingel bei allen Mitwirkenden und dem Publikum für den schönen Abend.
In froher Runde feierten danach die Sängerinnen und Sänger mit ihren den Gästen bis in die frühen Morgenstunden.
KRUE - 45

Enthüllung der Volkschor Erinnerungstafel

Im Rahmen einer kleinen Feier enthüllte der Volkschor an seiner „Gründungsstätte“ im Rahmen des 125 jährigen Jubiläums eine kleine Erinnerungstafel. Hierzu waren alle Volkschormitglieder und Freunde herzlich eingeladen. Denn - im Februar 1887 fanden sich ca. 30 junge Männer zusammen und gründeten den Gesangverein „Sängerlust“, aus dem der Volkschor später hervorging.
Die anfangs noch kleine Sängerschar machte rasch Fortschritte und schon ein Jahr später war die Anzahl der Sänger auf 41 angestiegen.

Die Gründung des Vereins erfolgte genau hier in der „Kirchstraße 24“; im damaligen Gasthaus „Zur Krone“, gegenüber der evangelischen Kirche. Die „Krone“ war dann auch - bis zu ihrer Schließung im Jahre 1968, also insgesamt 81 Jahre - das Vereinslokal der „Sängerlust“ und auch des späteren „Volkschors“.

Mit dem kleinen Verweis auf diese Historie enthüllte der Bürgermeister Klaus Schejna die schöne Erinnerungstafel und gratulierte dem Volkschor für die gelungenen Veranstaltungen in seinem Jubiläumsjahr 2012. Die musikalische Umrahmung der kleinen Feier gestaltete der Frauen- und Männerchor des Volkschors. Im Anschluss fand im Hof vor dem Heimatmuseum ein kleiner Umtrunk statt. Dabei erzählten die älteren Sänger aber auch Sängerinnen von den „schönen alten Zeiten“. Einen besonderen Dank für das gelungene Werk geht an das Ehepaar Nagel, die leider nicht anwesend sein konnten.
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Ein erfolgreiches Jubiläumsjahr geht zu Ende

Der Familienabend des Volkschors

Der Vorsitzende des Volkschors Niederrodenbach (VCN), Volker Bingel, begrüßte in der festlich geschmückten Rodenbachhalle die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste sowie im Besonderen die diesjährigen Jubilare. Er erinnerte zu Beginn des Familienabends an Elfriede Schadt, die kurz nach ihrem 90. Geburtstag verstorben ist. Danach begrüßte er ganz besonders den Präsidenten des Hessischen Chorverbandes Michael Neigert. Anschließend zog er sein positives Resümee über das zu Ende gehende erfolgreiche Jubiläumsjahr. Er erinnerte dabei an die wesentlichen Ereignisse im Laufe des Jahres.

Bereits der Start war fulminant und der Silvesterball war der erste Höhepunkt dieses besonderen Jahres. Im März wurde in einem festlichen Rahmen der Festkommerz durchgeführt und in zahlreichen Redebeiträgen wurde die Arbeit vieler Generationen des Volkschors gewürdigt. Dann wurde mit drei völlig unterschiedlichen Konzertveranstaltungen eine außergewöhnliche gesangliche Vielfalt in Rodenbach präsentiert. In dem Konzert mit Gästen aus der Region und dem Konzert der „Löffler-Chöre“ wurden zudem wichtige Kontakte zur heimischen Chorszene wieder aufgefrischt und etliche auch neu geknüpft. Ein außergewöhnlicher Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltungen war ohne Zweifel das internationale Kammerchorkonzert mit dem Frankfurter Kammerchor, dem Kammerchor Neuburg aus Österreich und nicht zuletzt mit dem schwedischen Kammerchor. Zum Abschluss der kleinen Konzertreihen wurde mit dem Jubiläumskonzert unter Beweis gestellt, dass auch die gesanglich gesteckten Ziele nicht aus den Augen verloren wurden. Für die gesanglichen Fortschritte wurde in den beiden vergangenen Jahren mit ziemlichem Fleiß und der nötigen Geduld gearbeitet und - das war nicht immer einfach. Dieser Erfolg hat aber auch einen Namen - und das ist Thomas Löffler.

Das Jahr 2012 wird in der Chronik des Vereins eine besonderen Platz finden. Neben den Jubiläumsveranstaltungen wurden zahlreiche weitere Aktivitäten im laufe des Jahres getätigt. Besonders zu erwähnen ist dabei sicher das Vatertags-Grillfest auf dem Gelände des Geflügelzuchtvereins. Als weitere Veranstaltungen des vergangenen Jahres sind zu erwähnen:
die Närrische Singstunde, die Ausflüge der Frauen an die Bergstraße und der Männer in die Rhön,
die Winterwanderung und die Wanderung in den Mai und die monatlichen Touren der selbsternannten „Rentnertruppe“, bei der schon lange nicht nur Rentner dabei sind. All das sind Beweise für die Lebendigkeit des Volkschors. Die anstehenden Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder wurden von V. Bingel in Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter Ralf Betz, dem VC-Ehrenvorsitzenden Reinhard Hopp und dem Präsidenten des Hessischen Chorverbandes Herrn Michael Neigert vorgenommen. Im festlichen Rahmen des Abends wurden für die Mitgliedschaft im Volkschor geehrt: für 50 Jahre Helmut Kohl, für 40 Jahre Werner Werkmann und für 25 Jahre Karl-Heinz Hofmann, Jörg Hundsnurscher, Hans Meininger, Waldemar Unger, Erna Weber, Günter Klar und Werner Weissenberger geehrt.

Leider konnten die Jubilare für 50 Jahre Manfred Boog, Albert Seikel und Siegfried Traue,
für 40 Jahre Reinhold Pfaff und für 25 Jahre, Günter Köstner, Margarete Lehr aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein. Volker Bingel als auch Michael Neigert fanden dabei für alle verdienten Jubilare anerkennende Worte und bedankten sich für die langjährige Treue und Mitarbeit im Volkschor. Der Frauen- und Männerchor sangen danach den Jubilaren ein stimmungsvolles „Ständchen“. Die musikalische Untermahlung des Abends und die anschließende Unterhaltungs- und Tanzmusik übernahm Alleinunterhalter Rolf Hellwig.

Es folgte eine gut bestückte Tombola, bei der alle Besucher ihr Glück versuchen konnten. Wie immer hatte der Verein einen festen Betrag zur Beschaffung der Gewinne zugesteuert, aber auch den Spendern ein besonderer Dank. An alle fleißigen Helfer und Helferinnen zur stilvollen Gestaltung der Tombola, herrichten der weihnachtlichen Rodenbachhalle, und den Helfern der Germania, die die Theke bewirtschafteten, noch mal ein besonderer Dank. Es war ein schöner Abend, der wie so oft erst am folgenden Morgen endete.
KRUE - 51

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